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Leiden kann man lernen, und Unglücklichsein ist eine Kunst, die man von klein auf von denen lernt, die uns vorangegangen sind. Ahnen, Großmütter, Tanten, Großtanten schlängeln sich in einer Prozession aus der Ferne, jede mit ihrer eigenen Last, bis hin zu der Person, die uns am nächsten ist: die Mutter. Serena, die Protagonistin dieser Geschichte, hat eine abwertende, eisige Mutter – eine Figur, die an den eigenen Erfahrungen der Autorin inspiriert ist. Auf der Suche nach einer Möglichkeit der Rettung kappt Serena die Kontakte zu ihrer Familie, ihrer Vergangenheit, ihren Freunden und dem Land ihrer Kindheit voller Erinnerungen. Bis die schlimme Mutter stirbt und die Tochter nach langer Abwesenheit zurückkehrt. Ohne die für ihren Stil typische Ironie und ihren Scharfsinn zu verlieren, wagt sich Silvia Ziche mit ihrem ersten Buch über die Grenzen des Humors hinaus. Sie erzählt ein individuelles Schicksal, das in der Lage ist, zu jenem schutzlosen Inneren zu sprechen, das viele von uns in sich verbergen. Eine persönliche und universelle Geschichte, die Drama und Komödie mit einer tiefgründigen und berührenden Analyse der Beziehung zwischen Mutter und Tochter verbindet.


Silvia Ziche hat nach ihrem Debüt in „Linus“ mit den Zeitschriften „Smemoranda“ und „Comix“ zusammengearbeitet. Als Autorin von Graphic Novels hat sie zahlreiche Titel veröffentlicht, die meisten handeln von der Hauptfigur Lucrezia, ihrem selbstironischen Alter Ego. Zu ihren Veröffentlichungen gehören Amore mio (Mondadori, 2004), Prove tecniche di megalomania (Rizzoli Lizard, 2009), È tutto sotto controllo (Edizioni BD, 2011), Un ex è per sempre (Rizzoli Lizard, 2015) und …e noi dov’eravamo? (Feltrinelli, 2018).

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