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I signori del cibo. Viaggio nell’industria alimentare che sta distruggendo il pianeta

Laut UN-Prognosen werden im Jahr 2050 9 Milliarden Menschen auf der Erde leben. Wie werden wir uns ernähren, wenn die Ressourcen immer knapper werden und die Bewohner überbevölkerter Länder wie China plötzlich ihre Essgewohnheiten ändern? Die globale Finanzwelt hat zusammen mit multinationalen Lebensmittelkonzernen den Deal erkannt: das Overpopulation Business. Nach „A sud di Lampedusa“ (Südlich von Lampedusa) und „Landgrabbing“ (Landraub) präsentiert uns Stefano Liberti eine wichtige Reportage, die die Lieferkette von vier Lebensmitteln verfolgt – Schweinefleisch, Soja, Thunfischkonserven und Tomatenkonzentrat –, um zu erfassen, was in einem Sektor passiert, der von der Aggressivität des Finanzwesens verschlungen wird, das beschlossen hat, den Planeten in eine riesige Mahlzeit zu verwandeln. Eine zweijährige globale Untersuchung, ausgehend vom brasilianischen Amazonasgebiet, wo die grenzenlosen Soja-Monokulturen die größte Biodiversitätsfabrik der Erde zerstören, über die Mega-Fischerboote, die die Ozeane durchsuchen und plündern, um immer billigere Thunfischdosen zu garantieren, industrielle Schweinezuchtbetriebe in den Vereinigten Staaten bis hin zu einem futuristischen chinesischen Schlachthaus und das Hinterland Apuliens, wo ghanaische Arbeiter die Tomaten ernten, die sie einst auf ihrem Land in Afrika angebaut haben. Eine Untersuchung, die Licht auf die Machtspiele wirft, die den Lebensmittelmarkt regulieren – dominiert von einigen kolossalen Akteuren, die zunehmend darauf bedacht sind, unsere Ernährung zu kontrollieren und enorme Gewinne zu erzielen.

 

 

 


Stefano Liberti veröffentlicht seit Jahren Berichte über internationale Politik in verschiedenen italienischen und ausländischen Zeitschriften. Er schrieb unter anderem Il grande carrello (Der große Wagen) (con Fabio Ciconte, Laterza 2019) e Terra bruciata (Verbrannte Erde) (Rizzoli 2020). Für minimum fax – außer Landraub. Reisen ins Reich des neuen Kolonialismus, übersetzt in mehr als zehn Länder – schrieb er A sud di Lampedusa (Südlich von Lampedusa). Cinque anni di viaggi sulle rotte dei migranti (Fünf Jahre Reisen auf den Migrationsrouten) und I signori del cibo (Herren des Essens). Viaggio nell’industria alimentare che sta distruggendo il pianeta. (Reise in die Lebensmittelindustrie, die den Planeten zerstört.)

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